Maria: Almah und/oder Betula?

Maria: Almah und/oder Betula?

Einleitung
Jetzt in der Vorweihnachtszeit vermehren sich in den Medien wieder die Berichte zu christlichen Themen und somit auch zur Bibelkritik. Ein Kritikpunkt, der jedem wohl schon zu Ohren gekommen ist, betrifft das siebte Kapitel des Buches Jesaja, wo es heißt:

14 Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

In der hebräischen Bibel steht Almah [= junge Frau], was in der griechischen Septuaginta fälschlicher Weise mit Parthenos [= Jungfrau] übersetzt worden sei. Somit würde Jesaja garnicht von einer Jungfrau schreiben. Hierzu hätte im Hebräischen Betula stehen müssen. Doch den Evangelisten lag die falsche Übersetzung vor und somit musste Maria zur Jungfrau gemacht werden, um die Prophezeiung erfüllen zu können. Eine andere Gruppe von Bibelkritikern dreht diese Argumentation dagegen um: Um Jesaja im Nachhinein als Prophezeiung zu sehen, musste dort mit Jungfrau übersetzt werden. Derartige Behauptungen finden sich zum Beispiel bibelkritik.ch oder dittmar-online.net. Einen meiner Meinung nach sehr unglücklichen Versuch der Verteidigung der Bibel findet sich auf youtube. Hierzu sollen nachfolgend ein paar persönliche Gedanken und Meinungen dargelegt werden.

Verschiedene Almah in der Bibel
Das Wort Almah kommt im Alten Testament sieben mal vor. Diese Stellen davon sollen nun, vor allem in ihrem Kontext gesehen, betrachtet werden.

Genesis 24
Im 24. Kapitel des 1. Buch Mose wird berichtet, dass Abraham seinen Diener Elieser zurück in Abrahams Heimatland schickt um dort für seinen Sohn Isaak eine Frau zu suchen, da er keine Kanaaniterin heiraten soll. So macht sich Elieser auf und bittet unterwegs Gott um Hilfe bei der Suche nach der richtigen Frau. Am Brunnen trifft er auf Rebekka, die in der Einheitsübersetzung wie folgt beschrieben wird:

16 Das Mädchen war sehr schön und sie war ledig; noch kein Mann hatte sie erkannt.

Erstaunlich an dieser Übersetzung ist allerdings, dass im hebräischen Orginal Betula steht wo nun Mädchen zu finden ist. Dass es sich um eine Jungfrau handelt ist aber auch zusätzlich dadurch sichergestellt, dass Rebekka noch keinen Mann erkannt hatte. Daher heißt es in der Lutherübersetzung der Stelle auch:

16 Und das Mädchen war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste.

Im späteren Verlauf von Kapitel 24 erzählt Elieser dann über seine erste Begegnung mit Rebekka:

43 Da stehe ich nun an der Quelle. Kommt ein Mädchen [Almah] aus der Stadt heraus, um Wasser zu schöpfen, dann will ich sagen: Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!

Hier wird Rebekka als Almah bezeichnet, was hier dann eindeutig für eine Jungfrau steht, da dies in Vers 16 berichtet wurde. Zusätzlich wird aber auch Rebekkas junges Alter betont.

Exodus 2,8
Ein zweites mal taucht Almah im 2. Buch Mose auf, wenn es um die Aussetzung des Mose im Nil durch seine Mutter geht. Seine Schwester Mirjam folgt dem Bastkörbchen und sieht wie die Tochter des Pharao das Kind findet. Sie läuft daraufhin zur Tochter des Pharao und schlägt ihr vor, dass sie eine Hebräerin (ihre und Moses Mutter) holen würde um das drei Monate alte Baby zu stillen. Diesem Vorschlag stimmt die Pharaonentochter zu. Die entsprechende Stelle lautet:

7 Da sagte seine [= Moses] Schwester zur Tochter des Pharao: Soll ich zu den Hebräerinnen gehen und dir eine Amme rufen, damit sie dir das Kind stillt? 8 Die Tochter des Pharao antwortete ihr: Ja, geh! Das Mädchen [Almah] ging und rief die Mutter des Knaben herbei.

Das geschilderte Verhalten von Mirjam und auch die Tatsache, dass sie Moses Schwester ist, lässt ziemlich sicher darauf schließen, dass man es hier nicht mit einer erwachsenen Frau, sondern mit einem jungen Mädchen zu tun hat, welches dementsprechend auch noch Jungfrau ist. Also beschreibt Almah in diesem Kontext ein jungfräuliches Mädchen.

Psalm 68
Eine dritte Verwendung von Almah gibt es im Psalm 68. In dessen Verlauf wird wird eine Prozession zu Ehren des Einzugs Gottes beschrieben und festgelegt wie sich dieser Prozessionszug aufstellen soll.

25 Gott, sie sahen deinen Einzug, den Einzug meines Gottes und Königs ins Heiligtum: 26 voraus die Sänger, die Saitenspieler danach, dazwischen Mädchen [Almah] mit kleinen Pauken. 27 Versammelt euch und preist unsern Gott, den Herrn in der Gemeinde Israels: 28 voran der kleine Stamm Benjamin, im Zug die Fürsten von Juda, die Fürsten von Sebulon, die Fürsten von Naftali.

Da diese Prozession ins Heiligtum führt und stets Gottes Heiligkeit und Größe betont wird, lässt sich annehmen, dass für eine derartige Zeremonie Jungfrauen ausgewählt wurden, da man diese für reiner hielt. Diese Ansicht finden wir auch noch im Mittelalter. So wird auch der Heilige Gral, also ein irdisches Sinnbild für Gott, in Wolfram von Eschenbachs Ritter-Epos Parzival mit einer aufwändigen Prozession in den Saal geleitet. Auch hierbei wohnten dem Zug 24 Jungfrauen bei und auch die Gralsträgerin selbst, Repanse de Schoye, ist eine Jungfrau.

Hohelied 6
Im achten Vers des sechsten Kapitels heißt es:

8 Sechzig Königinnen (hat Salomo), achtzig Nebenfrauen und Mädchen [Almah] ohne Zahl.

Hier wird unterschieden zwischen Königinnen, Nebenfrauen und Mädchen. Königinnen waren seine „offiziellen“ Ehefrauen. Mit den Nebenfrauen führte Salomo ein eheähnliches Verhältnis. Den Mädchen kamen vor allem zwei Aufgaben zu: Zum einen waren sie Dienerinnen/Mägde der Königinnen und zum anderen war es stets möglich, dass sich Salomo aus ihnen eine weitere Ehefrau auswählen würde. Vor allem letzteres weist stark darauf hin, dass diese Mädchen daher jungfräulich gewesen sein müssen. Welchen Wert man auf die Reinheit der Königskandidatinnen legte, lässt sich aus dem zweiten Kapitel des Buches Esther ersehen.

2 Da sagten die Pagen des Königs: Man sollte für den König schöne junge Mädchen suchen. 3 Der König soll in jeder Provinz seines Reiches Männer beauftragen, alle schönen jungen Mädchen in den Frauenpalast auf der Burg Susa zu bringen und dem königlichen Kämmerer Hegai, dem Aufseher der Frauen, zu übergeben. Dort sollen sie der nötigen Schönheitspflege unterzogen werden. 4 Und das Mädchen, das dem König gefällt, soll anstelle Waschtis Königin werden. (…) 8 Als der Befehl und Erlass des Königs bekannt wurde, brachte man viele Mädchen zur Burg Susa und gab sie in die Obhut Hegais. Auch Ester wurde in den Königspalast geholt und Hegai, dem Aufseher der Frauen, übergeben. 9 Das Mädchen fand sein Gefallen und seine Gunst. Er war sehr darauf bedacht, dass sie die nötige Pflege und die richtige Kost erhielt; (…) 12 Der Reihe nach wurden alle Mädchen zu König Artaxerxes geholt. Zuvor waren sie, wie es für die Frauen Vorschrift war, zwölf Monate lang gepflegt worden; denn so lange dauerte ihre Schönheitspflege: sechs Monate Myrrhenöl und sechs Monate Balsam und andere Schönheitsmittel der Frauen.

Bevor die Mädchen eines nach dem anderen zum König gehen durften, wurde ihnen eine zeremonielle Reinigung mit der Dauer von 12 Monaten zu Teil. Daher kann sicher angenommen werden, dass es sich bei ihnen aus Gründen der Reinheit um Jungfrauen gehandelt haben muss. Somit waren auch die Mädchen des Salomo junge Jungfrauen.

Sprüche 30,18-20 und Hohelied 1,3
Eine weitere Stelle des ATs in der das Wort Almah vorkommt ist Sprüche 30,19:

18 Drei Dinge sind mir unbegreiflich, vier vermag ich nicht zu fassen: 19 den Weg des Adlers am Himmel, den Weg der Schlange über den Felsen, den Weg des Schiffes auf hoher See, den Weg des Mannes bei der jungen Frau. 20 So benimmt sich die ehebrecherische Frau: Sie isst, wischt sich den Mund und sagt: Ich habe nichts Böses getan.

In den Versen 18 und 19 wird mit einem Gegensatzpaar gearbeitet: Die ehebrescherichen Frauen als Symbol für das Schlechte auf der einen Seite und auf der anderen Seite die jungen Frauen als Repräsentantinnen des Guten. Dieser Kontrast verstärkt sich dadurch, wenn man annimmt, dass es sich um Jungfrauen handelt. Der Schluss Almah auch hier mit Jungfrau zu übersetzen liegt daher zumindest nahe.

Ein sechstes mal findet man Almah im ersten Kapitel des Hoheliedes:

2 Mit Küssen seines Mundes bedecke er mich. Süßer als Wein ist deine Liebe. 3 Köstlich ist der Duft deiner Salben, dein Name hingegossenes Salböl; darum lieben dich die Mädchen [Almah]. 4 Zieh mich her hinter dir! Lass uns eilen! Der König führt mich in seine Gemächer. Jauchzen lasst uns, deiner uns freuen, deine Liebe höher rühmen als Wein. Dich liebt man zu Recht.

Hier lässt sich ähnlich argumentieren wie beim Hohelied 6,8. Die Reinheit der Frauen, die mit dem König in Berührung kommen, wird sehr groß geschrieben. Es würde daher kaum Sinn ergeben Frauen, die für ihn nicht in Frage kommen, wie bereits verheiratete, überhaupt zu erwähnen. Anders schaut es dagegen bei in Salomo verliebte Jungfrauen aus, die auch potentielle Königinnen darstellen.

Almah die Jungfrau?
Nach Betrachtung der obigen sechs Bibelstellen bleibt als Zwischenfazit festzuhalten, dass Almah in einigen Fällen (Genesis 24, Hohelied 6) definitiv eine Jungfrau beschreibt. Bei weiteren Stellen (Exodus 2, Psalm 68, Hohelied 1,3) ist die Übersetzung mit Jungfrau im Gesamtkontext der Passagen die wahrscheinlichere und sinnigere. Und auch in Sprüche 30,19 lässt sich Almah plausibel mit Jungfrau übersetzen. In allen Fällen ist von jungen Frauen oder Mädchen die Rede, deren junges Alter durch die Bezeichnung als Almah besonders hervorgehoben wird. Sicher ist, dass man bei keiner der sechs Stellen gezwungen ist Almah mit junge Frau (die keine Jungfrau mehr ist) zu übersetzen.

Jesaja 7
Nun soll also die Bibelstelle betrachtet werden, um die sich dieser ganze Artikel dreht und der Frage nachgegangen werden ob Jesaja von einer Jungfrauengeburt spricht oder nicht. Die Situation ist die folgende:
Ahas, der König von Juda, wird in Jerusalem, von Rezin dem König von Aram und Pekach dem König von Israel angegriffen, so dass er und das ganze Volk in Panik geraten. Jesaja wird von Gott beauftragt Ahas zu beruhigen und ihm zu versichern, dass Jerusalem nicht fallen wir und Ahas den Thron nicht verlieren wird. So werden zu Ahas folgende Worte gesprochen:

11 Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe. 12 Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen. 13 Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müßt ihr auch noch meinen Gott belästigen? 14 Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau [Almah] wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

Vers 14 stellt die eigentliche Angriffsfläche der Kritiker dar, da laut ihrer Meinung die Stelle lauten müsste:

Seht, die junge Frau wird ein Kind empfangen

Doch hält diese Interpretation dem Kontext von Jesaja 7 stand? Wie oben dargelegt, lässt sich Almah bei all seinen Vorkommen am besten mit Jungfrau übersetzen. Dem stimmt auch Henry Morris zu, wenn er schreibt:

„Das hebräische Wort für ‚Jungfrau‘, das hier gebraucht wird, erscheint sonst nur sechs mal in der Bibel (…) [es] stimmt seinem Gebrauch nach immer mit dem Begriff ‚Jungfrau‘ überein, und in einigen Fällen ist nur diese Deutung möglich.

(Henry Morris, „The Bible has the Answer“)

Vergleichbar äußert sich Willis J. Beecher:

Das hebräische Lexikon sagt uns, dass das Wort almah (…) eine junge Frau bezeichnen kann, ob sie nun Jungfrau ist oder nicht. Soweit es um etymologische Ableitungen geht, ist das zweifellos der Fall. Doch im biblischen Gebrauch bezeichnet es in jedem Fall (…) eine Jungfrau.
(Willis J. Beecher, „The Prophecy of the Virgin Mother“, S.179)

Hier stellt sich dann die Frage, warum gerade Jesaja 7 von dieser Regel abweichen sollte. Aber unabhängig davon kann auch hier der Kontext helfen, Aussagen darüber zu treffen, wie Almah am besten zu übesetzen ist. Ahas und das ganze Volk befinden sich in tiefer Bedrängnis und Angst, welche Gott versucht durch Jesaja zu lindern. Er bietet ein Zeichen an, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe. Es geht also um ein außergewöhnliches Ereignis zur Demonstration der Macht Gottes, die es verhindern soll, dass Ahas diesen Krieg verliert. Auch gilt diese Prophezeiung nicht nur Ahas sondern dem ganzen Volk, da im Plural gesprochen wird:

Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben (…)

Sprich hier wird etwas Besonderes verheißen, das großen Einfluss haben wird, etwas Übernatürliches, ein Wunder. Die Geburt eines Sohnes durch eine Jungfrau wäre etwas derartiges, die Geburt durch eine junge Frau dagegen nicht. Daher ist es nur allzu verständlich, dass die Übersetzer, die an der Septuaginta gearbeitet haben, aus Almah eine Parthenos gemacht haben. Das Argument, dass man es mit Jungfrau übersetzt um die Stelle im Nachhinein an das Leben Jesus anzupassen scheitert daran, dass die Septuaginta 200 – 250 Jahre vor der Geburt von Jesus fertiggestellt wurde.

Immanuel oder Jesus
Ein letzter Punkt, den Bibelkritiker nicht müde werden zu betonen ist, dass diese Prophezeiung nicht auf Jesus bezogen werden kann, da dieser nie Immanuel genannt wurde. Darauf kann man antworten: Wort-wörtlich betrachtet mag das sein. Jesus wurde nie mit „Immanuel“ angeredet. Doch ist deshalb Jesus nicht der angekündigte Immanuel? Hierzu muss folgendes beachtet werden: „Immanuel“ ist eine lateinisch-griechische Form und stammt vom hebräischen „Imanu’el“, was so viel bedeutet wie „Gott ist mit uns“, „Gott steht uns bei“, „Gott hilft uns“. Das gleiche kann man mit dem Namen von Marias Sohn durchführen: Jesus ist die latinisierte Form des hebräischen Names „Jeschua“, welcher bedeutet: „Gott hilft“ oder „Gott rettet“. Jesaja 7:14 wird somit nach all dem oben Gesagten zu:

Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen seiner Macht geben: Seht, die unberührte, junge Frau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm einen Namen geben der bedeutet: „Gott hilft (uns)“.

Immanuel ist also kein Dikat des Vornames, den das prophezeite Kind tragen muss, sondern ein Titel, bzw. eine Beschreibung dessen, was dieses Kind in seinem Leben bewirken wird: Gottes Hilfe bringen. Vergleichbar verhält es sich mit Jesaja 9,6

5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.

oder Jeremia 23

5 Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. 6 In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

Beidesmal geht es nicht um Vornamen, sondern um Beschreibungen von Jesu Leben und Wirken. Es ist wohl einsichtig, dass dies nicht zu bedeuten hatte, dass Josef und Maria ihr Kind auf den Namen „Der Herr ist unsere Gerechtigkeit“ hätten taufen müssen, damit sich die Prophezeiung erfüllt. Auch im Neuen Testament finden sich, wie in Lukas 1, derartige Beispiele:

32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

All dies passt zu Jesus und Maria, wie sie in den Evangelien beschrieben werden, weshalb in Jesaja 7:14 durchaus eine erfüllte Prophezeiung zu sehen ist.

Fazit
Abschließend bleibt zu sagen, dass es sicher nicht als unanfechtbar gelten kann, wenn behauptet wird, dass bei Jesaja Almah mit junge Frau übersetzt werden muss und somit nie von einer Jungfrau gesprochen worden sei. Sicherlich lassen sich sowohl für die eine als auch für die andere Seite Argumente anführen, denn auch die Übersetzung mit Jungfrau wird sich wohl nie endgültig beweisen lassen. Sie scheint dem Autor dieses Textes aber die wahrscheinlichere Variante zu sein. Um aber zu dem in der Einleitung erwähnten Video zurückzukommen: So überzeugt man sicherlich niemanden von seiner Position. Stattdessen sollte wie überall versucht werden eine sachliche Diskussion zu führen.

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